Lama oder Alpaka?

Lama oder Alpaka?

Alpaka oder Lama? – Ein flauschiger Vergleich 
Oder: Warum Pepe ein Lama ist und Romeo nicht.

Wer bei uns auf den Hof kommt, fragt es meist schon beim ersten Blick:
„Was ist das eigentlich – ein Alpaka oder ein Lama?“

Die Antwort ist einfach – und manchmal auch nicht. Denn beide sind Schwielensohler, unechte Wiederkäuer (sie kauen zwar wieder wie Kühe und Schafe, haben aber nur einen Magen mit drei Kammern anstelle von vier getrennten Mägen, was sie von „echten“ Wiederkäuern unterscheidet, aber sie sind an Raufutter wie Heu und Gras angepasst und verdauen es sehr effizient),  Herdentiere… und flauschig sowieso.

Aber es gibt feine Unterschiede, die man kennen (und lieben) kann.


Die Größse macht’s

Lamas erreichen eine Schulterhöhe von 110 bis 130 cm, manchmal sogar auch bis 140 cm, und ein Gewicht von 120 bis 150 kg.

Ein ausgewachsenes Alpaka kann zwischen 80 und 100 Zentimeter hoch  werden und bringt zwischen 65 und 75 Kilogramm, Hengste sogar bis zu 80 Kilogramm auf die Waage


Das Vlies – edel vs. praktisch

Alpakas wurden vor allem wegen ihres feinen, weichen Vlieses gezüchtet.
Ihr Fell ist fast seidig – perfekt zum Spinnen und Verlieben.
Lamas sind Lastentiere und haben häufig ein gröberes Vlies, dafür aber oft diese majestätisch Haltung, die sagt: „Ich bin zwar flauschig, aber ich meine es ernst.“


Ohren 

Und wenn ihr vergesst wer größer oder kleiner ist könnt ihr an Obst und Lamas denken.
Denn Lamas haben Bananenohren – lang und nach innen gebogen.
Alpakas haben kurze, gerade Ohren – wie zwei aufmerksame Antennen.

(Das unser Lama Eras ein bisschen beleidigt ist, weil seine Ohren ständig mit Obst verglichen werden? Verstehen wir. Aber sie sind halt wirklich bananenförmig.)




Charakterköpfe mit Eigenheiten

Unsere Lamas sind selbstbewusster, ruhiger und anmutiger.
Unsere Alpakas sind  wuseliger, bringen einen zum schmunzeln, (manchmal sind wir auch genervt um ehrlich zu sein, wenn z.B. Romeo entscheidet das er genau das Gegenteil von dem macht wie wir uns das vorstellen)  – und sind halt einfach zuckersüß.

Und wie immer gilt: Es gibt Ausnahmen. Man muss sie einfach kennenlernen.

 

Auf die Frage, wen wir lieber haben – Lamas oder Alpakas – ist die Antwort eindeutig uneindeutig.

Die Lamas sind einfach etwas ganz Besonderes – mit ihrer stolzen, ruhigen Art und diesem unverwechselbaren Blick.
Die Alpakas dagegen sind herrlich süß, sanft und bringen einen allein durch ihr Dasein sofort zum Lächeln.

Und genau deshalb können wir uns nicht entscheiden – und wollen es auch gar nicht.
Denn jede Begegnung mit ihnen ist anders: mal still und entschleunigend, mal neugierig, herzlich und voller kleiner Momente, die man mit nach Hause nimmt. Zusammen machen sie das aus, was unsere Wanderungen so besonders macht – eine echte Auszeit vom Alltag, mitten in der Natur, mit Tieren, die berühren.

 

Romi Fact Nr. 2

Romeo Fact Nr. 2: Das Drama mit den Fußnägeln

Wer Romeo kennt, weiß: Er ist der Inbegriff von Flausch, Ruhe und Knuffigkeit.
Er schaut freundlich, bewegt sich in Zeitlupe und scheint immer in seiner eigenen kleinen Welt zu schweben.
Doch wer glaubt, dass er sich deshalb auch brav die Füße geben lässt, irrt gewaltig.

Denn Romeo hat eine klare Meinung zum Thema Fußnägel schneiden: Nein.

Das Problem ist: Die Zehennägel – müssen regelmäßig gekürzt werden.
Und das geht nur, wenn das Tier stillsteht und ein Bein nach dem Anderen ruhig hebt.
Bei manchen klappt das problemlos.
Bei Romeo? Leider nein.

Es fängt ganz harmlos an:
Man nähert sich ihm langsam, spricht beruhigend, hebt vorsichtig ein Bein an … und in dem Moment, in dem er merkt, worauf das hinausläuft, lässt er sich einfach fallen.
Nicht laut. Nicht hektisch. Sondern mit voller Überzeugung und in absoluter Konsequenz.
Wie ein nasser Mehlsack.

Alternativ zieht er das Bein ruckartig weg, steht schief, verdreht sich oder drückt sein ganzes Gewicht gezielt in Richtung Boden.
Und wenn man glaubt, ihn doch irgendwie überlistet zu haben, kommt irgendwann dieser typische Rücktritt – leicht, aber eindeutig:
„Lasst. Mich. In. Ruhe.“

Wir erklären es ihm jedes Mal aufs Neue. Wir versprechen Leckerlis. Wir bitten, reden, atmen tief durch – und resignieren dann doch.
Denn bei Romeo hilft keine Diskussion.
Fuß geben? Nicht mit ihm.

Dabei sieht er uns während der ganzen Aktion mit seinem üblichen unschuldigen Blick an.
Völlig ruhig. Völlig entspannt. Völlig unkooperativ.

Und wenn wir dann endlich, mit Müh und Not, den letzten Zeh geschafft haben, trabt er zufrieden davon.
Gemächlich natürlich.
Und vermutlich mit dem Gedanken:
„Ich hab euch gut erzogen.“

Wahre Freundschaft glitzert: Valentinstag mit Samurai & Romeo

Hallo liebe Bücherfreunde!

Im Februar dreht sich alles um das Herz, und wer könnte uns mehr über Zusammenhalt beibringen als die Helden unserer Kinderbücher? Samurai und Romeo sind das beste Beispiel dafür, dass man nicht gleich sein muss, um ein perfektes Team zu sein.

Ein ungleiches Paar mit großem Herz

In unseren Geschichten erleben die beiden Abenteuer, die sie oft an ihre Grenzen bringen. Dabei zeigt sich immer wieder ihre besondere Verbindung:

Der Fels in der Brandung: Während Samurai oft von wilden Fantasien geplagt wird und bei jedem Rascheln im Gebüsch eine Gefahr vermutet , ist Romeo die Ruhe selbst.

Gegenseitiger Schutz: Samurai hat immer ein wachsames Auge auf seinen schläfrigen Freund. Er sorgt dafür, dass Romeo den Anschluss nicht verliert, während dieser gemütlich die Welt betrachtet.

Vertrauen in der Fremde: Egal ob sie im magischen Meer schwimmen oder durch die hohen Anden wandern – Samurai schöpft seinen Mut oft aus Romeos unerschütterlicher Gelassenheit.

Freundschaft zum Nachlesen

Unsere Bücher erzählen von Mut, Angst und dem Glück, jemanden an seiner Seite zu haben, der einen so nimmt, wie man ist – mit X-Beinen , Überbiss oder ein bisschen zu viel Nervosität.

Wenn ihr wissen wollt, wie Samurai und Romeo gemeinsam den Piraten entkommen oder was sie auf dem magischen Bauernhof erleben, schaut auf unserer Amazon-Autorenseite vorbei. Dort warten alle Abenteuer der „Knuffig mit Flausch“-Reihe auf euch!

Wir wünschen euch einen zauberhaften Monat voller flauschiger Momente mit euren besten Freunden.


Ein kleiner Ausblick: Im März gibt es einen Blog über Romeo

5 Gründe, warum Kinder Alpakas und Alpaka Kinderbücher (und Geschichten über sie) lieben

5 Gründe, warum Kinder Alpakas und Alpaka Kinderbücher (und Geschichten über sie) lieben

 

Vielleicht liegt es an den großen Kulleraugen, dem flauschigen Vlies oder ihrem sanften Wesen – Alpakas üben eine magische Anziehungskraft auf Kinder aus. Bei uns auf dem Hof von Schönenberg Alpakas erleben wir täglich, wie die Augen der Kleinen leuchten. Doch warum sind Alpakas eigentlich die perfekten Helden für ein Kinderbuch?

1. Alpakas strahlen Ruhe aus In einer hektischen Welt sind Alpakas wie kleine Inseln der Entspannung. Diese Ruhe überträgt sich in unseren Kinderbüchern zum Vorlesen direkt auf die Kinder. Es sind ideale Geschichten, um vor dem Schlafengehen zur Ruhe zu kommen.

2. Sie sind kleine Charakterköpfe Jedes Alpaka hat seine eigene Persönlichkeit. In unseren Geschichten bei Knuffig mit Flausch spiegeln sich diese Charaktere wider – egal ob mutig, neugierig oder ein bisschen tollpatschig. Kinder können sich wunderbar mit ihnen identifizieren.

3. Das Gefühl von Geborgenheit Wenn Kinder an Alpakas denken, denken sie an „Flausch“. Dieses Gefühl von Geborgenheit ist ein zentrales Thema in unserer Buchserie. Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt und das Gefühl, sicher zu sein.

4. Natur erleben in Günzburg & Umgebung Wir möchten Kindern nicht nur Geschichten erzählen, sondern auch die Verbindung zur Natur stärken. Wer uns in Jettingen-Scheppach besucht, merkt schnell: Alpakas sind Botschafter für einen respektvollen Umgang mit Tieren.

5. Lernen durch Abenteuer In jedem Alpaka-Kinderbuch steckt ein kleines Abenteuer. Spielerisch lernen die Kinder etwas über die Heimat der Tiere und wie man sich um sie kümmert – ganz ohne erhobenen Zeigefinger.

Abenteuer Down Under – Ein tieferer Einblick in unser neues Australien-Buch

Liebe Freunde von Romeo und Samurai,

  unser neues Buchprojekt führt  auf eine aufregende Reise nach Australien. Doch wer denkt, dass dies eine entspannte Urlaubsreise wird, der irrt sich gewaltig!

In diesem neuen Abenteuer schicken wir unsere Helden auf eine Reise voller Hindernisse. Der Weg an das andere Ende der Welt ist weit und steckt voller Überraschungen. Wir haben die Handlung so gestaltet, dass die Leser hautnah miterleben, wie es ist, über sich hinauszuwachsen.

Spannung und Zusammenhalt Auf ihrer Route geraten die Reisenden immer wieder in gefährliche Situationen und stehen vor Herausforderungen, die zunächst unlösbar erscheinen. Ob tosende Wellen oder die unbekannte Wildnis des Outbacks – die Gefahr lauert oft hinter der nächsten Ecke.

Doch die wichtigste Botschaft des Buches ist: Sie sind  wirklich nie allein. Wenn die Not am größten ist, taucht unerwartete Hilfe auf:

  • Mal ist es ein mutiges Wildschwein, das im richtigen Moment zur Stelle ist.

  • Ein anderes Mal ist es ein kluger Delfin, der durch die stürmische See lotst.

Diese Begegnungen zeigen, dass man mit Mut und der Hilfe neuer Freunde jedes noch so riskante Abenteuer bestehen kann.

Unser Stil bleibt treu Die gesamte Reise wird in dem strahlenden Illustrations-Stil festgehalten, den ihr bereits liebt. Jede brenzlige Situation und jede Rettung in letzter Sekunde wird farbenfroh und detailreich zum Leben erweckt.

Wir können es kaum erwarten, euch bald mehr von diesen spannenden Begegnungen zu zeigen!